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Kohlensäure: Macht sie wirklich den Unterschied?

Mineralwasser mit Kohlensäure ist natürlich und gesund – aber vor allem reine Geschmackssache

 

Viele lieben es einfach: Das Prickeln im Mund, die säuerliche Geschmacksnote, das erfrischende, belebende Gefühl. Natürliches Mineralwasser mit Kohlensäure ist die beliebteste Wassersorte in Deutschland. Wie schon im Vorjahr 2023 betrug ihr Marktanteil an allen Mineralwässern 2024 satte 72,3 Prozent:

 

  • 39,5 Prozent entfielen auf Mineralwasser mit weniger Kohlensäure („medium“)
  • 32,8 Prozent auf Mineralwässer mit viel Kohlensäure („classic“).

 

Bei KONDRAUER ist die Auswahl an Mineralwasser mit Kohlensäure sogar noch größer: Von „Prickelnd“ mit viel Kohlensäure über „Medium“ bis hin zu „Sanft“ mit ganz wenig Kohlensäure ist für jeden Sprudel-Fan etwas dabei – nicht zu vergessen „Naturell“ für die, die es besonders natürlich mögen, ohne Kohlensäure.

 

Was ist Kohlensäure und wie kommt sie ins Wasser?

Kohlensäure bildet sich auf natürliche Weise in vulkanischen Gebieten, wo beim Abkühlen von Magma gasförmiges Kohlendioxid (CO₂) entsteht und tief in der Erde auf Wasser trifft. In einer chemischen Reaktion und unter Druck entsteht Kohlensäure. Häufig ist Wasser mit natürlicher Kohlensäure besonders mineralstoffreich, da die Säure hilft, Mineralien aus dem Gestein zu lösen. Beim Austritt aus der Quelle entweicht die Kohlensäure wieder aus dem Mineralwasser oder wird entzogen, um die Enteisenung – die Entfernung von Eisen aus dem Wasser – zu erleichtern. Bei der Abfüllung wird die Kohlensäure dann, je nach Wassersorte, wieder zugesetzt.

 

Wie schmeckt Kohlensäure?

Jedes Mineralwasser schmeckt anders. Das hängt mit dem unterschiedlichen Gehalt von Mineralstoffen zusammen. Forscher der University of California haben 2009 herausgefunden, dass der Geschmacksrezeptoren im Mund, die für die Empfindung „sauer“ zuständig sind, durch einen chemischen Prozess auf Kohlensäure reagieren. Dabei wandelt ein Enzym im Mund die Kohlensäure in Bikarbonat und Wasserstoff-Ionen um, die die sauer-Rezeptoren aktivieren und den Eindruck eines sauren Geschmacks hinterlassen. Zusammen mit dem mechanischen Reiz durch die Bläschen der Kohlensäure entsteht das Prickeln im Mund. Viele Menschen empfinden daher kohlensäurehaltige Getränke als „frischer“ oder „belebender“.

 

Wie gesund ist Mineralwasser mit Kohlensäure?

Es ist zum Glück nur ein Gerücht: Kohlensäure kann im Körper nicht zu Übersäuerung führen, da sie an der Luft schnell in CO₂ und Wasser zerfällt und nicht vom Körper aufgenommen wird. Im Gegenteil: Mineralwasser mit Kohlensäure kann den pH-Wert des Magens sogar leicht anheben und so übermäßiger Säurebildung entgegenwirken. Allerdings kann CO₂ den Magendruck erhöhen und so Aufstoßen und Sodbrennen begünstigen. Menschen mit empfindlichem Magen sollten daher lieber auf Wässer wie KONDRAUER „sanft“ oder „naturell“ setzen.

 

Doch egal, ob still oder sprudelnd – alle Mineralwässer sind qualitativ gleich hochwertig. Ein natürliches, kalorienfreies, mineralstoffreiches und nachhaltig produziertes Getränk. Die perfekte Ergänzung für eine bewusste Ernährungsweise mit gesundheitlichem Mehrwert.

Quelle: Adobestock