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Umweltfreundlicher als gedacht – Nachhaltigkeit bei Kondrauer

Mineralwasser stammt aus geschützten Quellen und wird immer umweltschonender verarbeitet. Wer regionales Mineralwasser kauft, leistet einen zusätzlichen Beitrag für Umwelt und Klima.

 

Nachhaltigkeit beginnt bei Mineralwasser bereits an der Quelle. Für die KONDRAUER-Quelle in Naila, mitten im Naturpark Frankenwald, gelten dabei höchste gesetzliche Standards: Es darf nie mehr Wasser entnommen werden, als auf natürliche Weise neu entsteht. Das stellen geo- und hydrologische Prüfungen sicher. KONDRAUER überwacht laufend sowohl Qualität als auch Fördermenge, um eine ökologisch sinnvolle Nutzung der Quelle zu garantieren.

 

Mineralwasser: schonend und regional

Trotz der Beliebtheit von Mineralwasser – 92 Prozent der Deutschen trinken es täglich – ist der ökologische Fußabdruck gering. Die Mineralbrunnenbranche ist nach Angaben des Verbands Deutscher Mineralbrunnen e.V mit nur rund 0,17 Prozent an der Wassernutzung in Deutschland beteiligt. Selbst der CO₂-Fußabdruck von Mineralwasser – errechnet aus Flaschenproduktion, Abfüllung, Transport und Einkauf – ist überschaubar: Die rund 0,35 Liter, die Menschen in Deutschland pro Tag durchschnittlich trinken, verursachen weniger als 0,25 Prozent der persönlichen jährlichen Emissionen.

 

Die deutschen Mineralbrunnen sind stark regional geprägt. Auch KONDRAUER setzt auf kurze Wege von der Quelle bis zum Handel. Dadurch werden Transportemissionen im Vergleich zu national oder international vermarkteten Getränken deutlich reduziert. Ein weiterer Vorteil: Der Einsatz von Mehrwegflaschen, die von mehreren Brunnen verwendet werden (Pool-Flaschen), spart zusätzlich Ressourcen.

Quelle: Genossenschaft Deutscher Brunnen eG

Ökologisch wertvoll: Mehrweg und Recycling

Eine wichtiger Baustein für den Klimaschutz ist das weltweit einzigartige Mehrweg- und Kreislaufsystem in Deutschland. Mehrwegflaschen aus Glas werden bis zu 50-mal wiederverwendet und bepfandete PET-Flaschen etwa 25-mal. Auch beim Recycling von PET-Flaschen nimmt Deutschland eine Vorreiterrolle ein: 97,6 Prozent der PET-Getränkeflaschen wurden laut einer Studie der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH im Jahr 2023 recycelt. Immer mehr Abfüller zeigen ökologische Verantwortung – auch KONDRAUER – und setzen auf energiesparend hergestelltes Recycling-PET (rPET), obwohl es teurer ist als neu produziertes.

 

KONDRAUER arbeitet wie viele Mineralbrunnen daran, Prozesse noch klimafreundlicher zu gestalten. Dazu gehören unter anderem:

· Eigene Ökostromproduktion mit Photovoltaikanlagen

· Elektromobilität im Fuhrpark

· Wärmerückgewinnung bei der Abfüllung

· Gewichtsreduzierung bei Flaschen und Kästen

· PET-Flaschen mit hohem Recyclinganteil

So wurde das Gewicht von PET-Einwegflaschen von bis zu 80 Gramm auf teilweise nur noch zwölf Gramm reduziert – das spart Energie und Rohstoffe. Mit der Brancheninitiative „Klimaneutralität 2030“ ist das Ziel klar: Bis spätestens 2030 sollen alle natürlichen Mineralwässer in Deutschland entlang der Produktions- und Lieferkette klimaneutral produziert werden.

 

Ökobilanz von Einweg und Mehrweg

Seit wenigen Jahren sind auch PET-Einwegflaschen in das deutsche Mehrweg- und Kreislaufsystem eingebunden – genauso wie Glasflaschen und PET-Mehrwegflaschen. Die Rücklaufquote im Pfandsystem beträgt fast 100 Prozent. Aber nur etwas mehr als ein Viertel der geschredderten und eingeschmolzenen PET-Einwegflaschen wird für die Herstellung neuer Flaschen genutzt. Der eingeschmolzene Kunststoff ist häufig verfärbt und taugt nur noch für die Herstellung von Fasern oder Folien. Demnach muss für jede neue PET-Einwegflasche neues Plastik verwendet werden. Unter diesem Aspekt sind Mehrwegflaschen die umweltfreundlichere Wahl, auch wenn die Herstellung der Glasflaschen vergleichsweise mehr Energie verbraucht und zunehmend höhere Kosten verursacht. Aber: Mehrweg-Glasflaschen können immerhin bis zu 50 mal befüllt werden, PET-Mehrwegflaschen bis zu 25 mal. Allerdings machen die CO2-Emissionen langer Transportwege die positive Ökobilanz jedweder Verpackungsart schnell zunichte. Fazit: Regionales Wasser in Mehrwegflaschen hat die beste Klimabilanz.

 

Gemeinsam Verantwortung zeigen

Nicht alle Emissionen lassen sich vermeiden. Deshalb investieren Mineralbrunnen in Klimaschutzprojekte, weltweit und vor Ort, etwa durch das Pflanzen von Obstbäumen, Blühwiesen

oder das Aufforsten von Wäldern. Mit zertifizierten Partnern wird kontinuierlich daran gearbeitet, den CO2-Fußabdruck von Mineralwasser zu verringern.

 

Wer sich für KONDRAUER entscheidet, wählt ein natürliches, reines Mineralwasser aus dem Herzen des Frankenwaldes – und leistet einen konkreten Beitrag für den Schutz von Umwelt und Klima.